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Amann Max - Dem Geist auf die Sprünge helfen Ein absolut geniales Büchlein für alle chaotischen Schüler, Studenten, Menschen, die im Beruf geistig fit sein müssen und alle, die sich durch Prüfungen schlagen müssen. Denn in diesem Buch finden sich ganz viele Zaubertränke und homoöpathische Mittelchen, die wie der Titel des Buches - dem Geist auf die Sprünge helfen. Und so kann man damit sein Gedächtnis aktivieren, Charisma entwickeln und Lernschwierigkeiten überwinden. Eine Neuauflage des Buches gibt es mittlerweile auch.
Birmann-Dähne Gerhild - Bärlauch und Judenkirsche Vorgestellt werden 40 Heilpflanzen, darunter auch Wildfrüchte, wie Holunder, Weißdorn und Schlehe, in Mythen, Märchen, Medizin und in der Küche (leider gibt es keine Küchenrezepte). Darunter sind dann auch Pflanzen, wie der Bärlauch (mittlerweile ja schon richtig bekannt), aber auch seltenere Kräuter, wie das Wiesenschaumkraut und Schlangenknöterich kommen nicht zu kurz. Besonders gut gefallen hat mir der jahreszeitliche Verlauf in dem die Pflanzen vorgestellt werden. Aber auch das Hintergrundwissen kommt nicht zu kurz, denn Kräuterbücher, die über die medizinische Seite, Wirkstoffe und die botanischen Bezeichnungen informieren, gibt es ja zuhauf, aber dieses Buch gibt zusätzlich noch einen Überblick über die mythologische Bedeutung der Pflanzen, Pflanzensignaturen und astrologische Zuordnungen.
Bremness Lesley - Duft und Sinnlichkeit Duft und Sinnlichkeit ist ein wunderschöner opulenter Bilderband, der all unsere Sinne anspricht und schon beim Lesen genießen lässt. So finden sich in diesem Buch viele Tipps rund um Entspannung, Romantik, Meditation und Konzentration mit Duftpflanzen, Räucherungen und ätherischen Ölen. Ganz viele leckere Küchenrezepte mit Kräutern runden das Buch ab. Aber was mir besonders gut gefallen hat, sind die Gartengestaltungstipps der Autorin. Denn für schön gestaltete Gärten hat sie ein ganz besonderes Händchen. Und hier finden sich ganz Pläne mit entsprechenden Kräutern und Duftpflanzen. Es gibt Rezepte für Räuchermischungen, duftende Potpourries und ätherische Ölmischungen. Aber bei den ätherischen Ölmischungen, die im Buch vorgestellt sind, muss man das Erscheinungsjahr des Buches in Betracht ziehen. Denn 1998 wurde mit ätherischen Ölen noch sorgloser umgegangen und so sind die vorgestellten Mischungen zu hoch dosiert. Aber alles in allem ein Buch, aus dem die Ideen nur so heraussprudeln und die allesamt Lust auf mehr machen.
Brooke Elisabeth - Von Salbei, Klee und Löwenzahn Ein schönes Kräuterbuch, das Lust darauf macht, viele Pflanzenzubereitungen einfach mal auszuprobieren. Einfache Rezepturen, ein besonder schöner Magie- und Ritualteil und viel wissenswertes um die Pflanzen selbst. Aber das besondere an den Kräuterbeschreibungen ist die Wirkweise auf die Seele, denn die kommt in den meisten Kräuterbüchern zu kurz. Denn die Kräuter helfen nicht nur bei körperlichen Problemen, sondern wirken auch auf die Seele ein und gerade hier, kann man seine Gemütslage sehr gut mit einem Tee oder einer Räucherung unterstützen.
Fischer-Rizzi Susanne - Medizin der Erde In diesem Buch werden nicht nur bekannte Kräuter, wie Löwenzahn oder Ringelblume vorgestellt, sondern auch seltene Kräuter, wie Kunigundenkraut, Farnkraut, Gänsefingerkraut oder Tausendgüldenkraut. Und hier findet der Leser ganz ausführliche Pflanzenbeschreibungen, die auch auf die Anwendung im Volksbrauchtum, mythologische Bedeutung und vor allem die medizinische Anwendung, auch in der Tierheilkunde eingehen. Die wunderschönen Zeichnungen machen dazu ein Erkennen in der Natur leicht. Aber das Beste an diesem Buch ist der überaus gute praktische Teil, wie man aus den vorgestellten Kräutern Mazerate, Tinkturen, Tees, Cremes und Salben selbst herstellen kann. Ebenso finden sich Tipps für den Anbau der Kräuter im Garten und die Verwendung in der Küche. Besonders Einsteigern in die Kräutermaterie nur zu empfehlen.
Frommherz Andrea/Günther-Biedermann Edith - Kinderwerkstatt Zauberkräuter Eines der schönsten Bücher zum Thema “Wie führt man Kinder in die Welt der Magie, Düfte und Heilkräuter ein” und wie bringt man Kindern ein Naturverständnis näher. Denn das kann nur durch eigenes Erleben gelingen. So richtet sich das Buch an interessierte und vor allem auch neugierige Kinder und auch Erwachsene und besonders Erzieherinngen in Kindergärten und Lehrer/innen werden viel anschauliche Praxistipps finden, die sich in Ausflüge, Unterrichtsstunden und Projekttage integrieren lassen. Denn es werden 23 Heilpflanzen in Bild und Text kurz vorgestellt (vor allem die Bilder machen ein Erkennen in der Natur leicht). Es gibt Anregungen für das Sammeln und Ernten der Pflanzen, Sinnespiele, Zaubersprüche und magische Anwendungen - denn jede Pflanze hat auch ihre eigene und magische Geschichte udn Vorschläge für Hexenfeste, die sich auch im Brauchtum unserer Jahreskreisfeste, wie Beltane oder Walpurgisnacht, der Sommersonnenwende und der Kräuterweihe wiederfinden. Sind die Kräuter erstmals geerntet, müssen sie auch weiterverarbeitet werden und hier gibt es unzählige Tipps für Mazerate, Tinkturen, Teemischungen, Küchenrezepte aus der Wildkräuterküche und Kräuterkosmetik, wie selbstgerührte Cremes und Salben. Aber auch die Botschaft an den Himmel, indem man die Kräuter verräuchert, kommt nicht zu kurz. Vor allem sind die vorgestellten Rezepte kindgerecht und ganz einfach nachzumachen.
Madejsky Margret/Olaf Rippe - Heilmittel der Sonne Lange Zeit mussten wir auf eine Neuauflage dieses Buches warten. Denn es beschreibt die europäischen Pflanzen, die Sonne in unser Leben bringen und in düsteren Zeiten sonnige Lichtblicke geben. Olaf Rippe und Margaret Madejsky haben sich der abendländischen Heilkunde verschrieben, also den Pflanzen, die in unserem Kulturkreis und im Jahresverlauf heimisch sind. Aber in diesem Buch erfahren Sie nicht nur Wissenswertes über Pflanzen, sondern auch über Tiere, wie z. B. die Biene, Mineralien und über das Metall Gold. So erfahren Sie in diesem Buch die Wirkweise und Zusammenhänge der Sonnenpflanzen, - tiere und -mineralien und wie sie auf uns Menschen wirken. Und Sie finden viele Rezepturen für Räucherungen, Tees, Tinkturen und Salben, mit denen man die Kraft der Sonne tanken kann. Die Sonne wurde schon immer verehrt, wir wissen von Sonnenkulten und Göttermythen, und auch wir fühlen uns im Frühling und Sommer viel wohler in unserer Haut, als im kalten und nebeligen Winter. Warum das so ist, was wir von den alten Sagen und Mythen lernen können und wie alles Sonnenhafte in uns und um uns wirkt, darüber berichtet dieses überaus lesenswerte Buch.
Madejsky Margret- Alchemilla Altes Kräuterwissen für Frauen! Margret Madejsky (Heilpraktikerin) zeigt in diesem Buch das Zusammenspiel von alten Heilritualen, Mythologie, Signaturlehre und modernem Kräuterwissen für alle Bereiche der Frauen ( von Menstruationsbeschwerden, Schönheitspflege bis Wechseljahrsbeschwerden) auf und bietet dabei noch eine Fülle an Rezepturen.
Scherf Gertrud - Pflanzengeheimnisse aus alter Zeit Dieses Buch ist eine wunderbare sehr gut recherchierte Fundgrube über die heimischen Pflanzen des Mittelalters. Ausgehend von antiken Quellen bis ins 15. Jahrhundert sind hier die gängigen Pflanzen aufgelistet, die in Kloster-, Burg- und Bauerngärten und auf Feldern in großem Stil angebaut wurden. Denn die Pflanzen in den Klostergärten waren Heilpflanzen für medizinische Zwecke. Und so finden sich im Buch die Heilpflanzen, Gemüse- und Obstsorten mit Heilwirkung, Mythen und Legenden beschrieben und besonders gut in einem Kapitel dargestellt, die Pflanzen zum Färben von Textilien und zum Waschen der Kleidung. Denn der Farbstoff Indigo gab es damals auch schon. Dabei haben nur die Pflanzen Eingang in dieses Buch gefunden, die nachweislich in alten Quellen erwähnt werden. Denn viele Autoren neigen dazu, Pflanzen hinzu zu fügen, die erst in viel späterer Zeit bei uns kultiviert wurden und die nicht der damaligen Zeit entsprechen. Besonders gut gefallen hat mir die komplette Auflistung der antiken und mittelalterlichen Kräuterbücher, die damals erschienen sind und das Kapitel über die Wasch- und Färberpflanzen. Denn diesem wichtigen Aspekt wird leider nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Wer sich mit mittelalterlichen Pflanzen beschäftigt oder sich einen Garten mit nur einheimischen Pflanzen anlegen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum!
Stoffler Hans-Dieter - Der Hortulus des Walahfried Strabo Walahfried Strabo war Abt des Klosters Reichenau im 9. Jahrhundert und hat uns eines der schönsten Gartengedichte hinterlassen. Denn in dieser Zeit war es üblich Anbau-, Pflanzenbeschreibungen und Heilwirkungen in Gedichtform zu schreiben. So hat er die Pflanzen in seinem Garten gehegt, gepflegt und darüber berichtet. Das Besondere daran ist, dass wohl sein Werk in Vergessenheit geraten ist und erst viel später wieder entdeckt wurde. Denn die Pflanzen in seinem Hortulus sind authentisch diejenigen, die in dieser Zeit auch angebaut und verwendet worden sind. Bei dem Werk von Hildegard von Bingen hat man ja das Problem, dass viele Schreiber nach ihr, die ihre Werke kopierten, Pflanzen darin aufgenommen haben, die Hildegard von Bingen nicht gekannt hatte. Da manche Pflanzen erst viele Jahre nach Hildegard in unseren Breitengraden eingeführt und angebaut wurden. Faszinierend ist auch die Aussage von Klimaforschern, die angeben, dass die Temperaturen in den Jahren zwischen 800 - 1200 n. Chr. höher waren, wie heute. Und das aus diesem Grund auch mediterrane Gewächse in unseren Breitengraden eingeführt werden konnte. Im Hortulus des Walahfried Strabo finden sich Kräuter, die seit langen Zeiten zu Heilzwecken angebaut wurden, wie z.B. der Schlafmohn, aber auch die Gewächse, die sich in der Capitulare de Villis (Anbauverordnung) von Karl des Großen finden. So ist dieses Buch ein wahrer Schatz, für denjenigen, der sich auf die Spurensuche nach den Heilpflanzen aus dem Frühmittelalter machen möchte. Denn ein Hortulus war ein Heilpflanzengarten und kein Gemüsegarten. Hans-Dieter Stoffler ist es sehr gut gelungen, das Gedicht des Walahfried Strabo zu deuten und für den Leser verständlich und nachvollziehbar zu übersetzen. Selbstverständlich findet sich das Gartengedicht in lateinischer und deutscher Sprache auch in diesem Buch!
Storl Wolf-Dieter - Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor Für manche Menschen sind es Heilpflanzen, die liebevoll gehätschelt werden und die im Garten ihren festen Platz haben, für die anderen sind es Unkräuter, die es zu vernichten gilt und für ganz andere Pflanzen, die so alltäglich sind, dass man sie einfach übersieht. Die Rede ist hier von der Brennnessel, dem Löwenzahn, dem Gänseblümchen und noch weiteren sechs Pflanzen. Magische neun Pflanzen hat Wolf-Dieter Storl hier ausführlich beschrieben, die sich überall in unseren Breitengraden finden lassen. So alltäglich, dass man sie kaum noch wahrnimmt und übersieht, dass sie eine unglaubliche mythische Geschichte haben, die Kräuterküche vorzüglich aufbessern, so gibt es in diesem Buch auch leckere Küchenrezepte, und natürlich auch ihre Heilwirkung auf Körper udn Geist haben. Und so wird der Blick auf die Kräutlein gelenkt, die vor der Haustür wachsen und sofort verfügbar sind und nicht auf die seltenen exotischen Kräuter, die man erst in Apotheken bestellen muss. Und bestimmt wird der eine oder andere Leser diese Pflanzen mit anderen Augen sehen und erkennen, dass die “Hausapotheke” vor der Tür wächst.
Storl Wolf-Dieter - Mit Pflanzen verbunden Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Zeigt es nicht nur einige ausgewählte Heilkräuter auf, wie sie wirken und anzuwenden sind. Sondern Wolf-Dieter Storl beschreibt auch seinen persönlichen Zugang zu diesen Pflanzen. Denn unter der riesengroßen Auswahl an heilkräftigen Pflanzen sprechen uns immer nur bestimmte Heilkräuter an. Ganz individuell, so wie wir Menschen eben auch sind. So sind es immer nur wenige Pflanzen, trotz gleicher Wirkweise unter den vielen Heilkräutern, zu denen wir unseren persönlichen Zugang finden und greifen. Dies geschieht über gelesene Textpassagen in einem Kräuterbuch oder in der freien Natur, wo unser Augenmerk auf eine ganz bestimmte Pflanze fällt. Und meist brauchen wir auch gerade diese Eine, die uns in unserer jetzigen Situation weiterhilft. Oder im umgekehrten Fall, wo die Pflanze sich uns offenbart, in dem im Garten auf einmal etwas Unbekanntes wächst oder wir von einer bestimmten Pflanze träumen. Aber auf welche Pflanze unsere Wahl auch fällt, immer haben wir damit eine Vorgeschichte oder einen Krankheitsverlauf, der uns aufzeigt, wo und wie wir zu unserem persönlichen Pflanzenverbündeten finden. Und das zeigt Wolf-Dieter Storl mit seinen persönlichen Erlebnissen in diesem Buch auf. In diesem überaus interessanten Buch werden ausführlich der Beinwell, die Angelikawurzel, die Goldrute, der Huflattich, die Karde, der Beifuß, die Tollkirsche, die Schafgarbe und der hanf behandelt. Besonders das Kapitel über die Karde hat mich sehr fasziniert, da diese bei der Lyme-Borreliose hilft.
Storl Wolf-Dieter - Kräuterkunde Von einem modernen Kräuterkundigen erwartet man, dass er das Pflänzlein mit dem deutschen und botanischen Namen benennen kann, die Inhaltsstoffe der Pflanze kennt und um ihre Wirkung auf den Körper und Geist weiß. Wie war das aber vor einigen hundert Jahren, als es noch kein botanisches Erkennungssystem gab, die Pflanzennamen von Region zu Region sich unterschieden und der Kräuterkundige noch nichts von den pflanzlichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Flavanoide, Gerbestoffe, wusste? Erst mit den modernen Analysemethoden erkennen wir heute, dass die alt überlieferten Wirkweisen von Kräutern doch stimmig sind und verwenden die Pflanzen genauso wie unsere Vorfahren. Und genau hier setzt das Buch an. Es geht nicht um die Wirkweise einzelner Pflanzen, nicht so sehr um die Inhaltsstoffe, sondern wie sich die Seele der Pflanze uns offenbart und wie wir intuitiv den Zugang zur Heilpflanzenwelt erkennen können. Man lernt sozusagen mit der “schamanischen Seele” zu sehen und bekommt so einen neuen Zugang zur Pflanzenwelt. Und damit nähern wir uns an die alten Weisheiten und Überlieferungen an, die wir aus alten Kräuterbüchern kennen. Wolf-Dieter Storl schlägt in diesem Buch eine wunderbare Brücke zwischen modernem und altem überlieferten Wissen um unsere Heilpflanzen und bietet dem Leser viele Tipps um sich intuitiv und schamanisch den Pflanzen zu nähern.
Teuscher Eberhard - Gewürzdrogen Der Autor hat sich eine unglaubliche Arbeit über und mit den Gewürzen gemacht und ist eines ist ganz klar: Gewürze bereichern nicht nur unsere Küche, sondern sie sind auch ganz besondere Helfer bei Krankheiten und lustvolle Begleiter der Sinnlichkeit. Nicht umsonst nannte man die Gewürze im Mittelalter die Brücken zum Paradies. Und angefangen von Lebensmittel- und arzneirechtlichen Vorschriften, der Herstellung, Aufbereitung und Aufbewahrung von Gewürzen, sensorische Wahrnehmung, toxische Wirkungen und natürlich die Biochemie der Gewürze fehlt nichts in diesem Buch. Der größte Teil beschäftigt sich mit den einzelnen Gewürzen, von bekannten Kräutern, wie Estragon bis hin zu exotischen Gewürzen, wie Ingwer und Galgant. Jedes Gewürz wird in seiner Botanik, Anbau, Biochemie, Wirkung und Verwendung (auch als Arzneidroge) ausführlich beschrieben und natürlich gibts zu jedem Gewürz auch ein leckeres Küchenrezept. Auch hat Monika Werner (vielen ätherischen Ölfreunden nicht unbekannt) einen schönen Teil über die ätherischen Öle der Gewürze und deren Verwendung in der Aromaküche geschrieben.
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