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Jojobaöl und Hautpflege

Botanischer Name     
Simmondsia chinensis
INCI-Bezeichnung       
Buxus chinensis
Pflanzenfamilie          
Buxaceae – Buchsbaumgewächse

Über die Pflanze

Claudia Steiner schreibt in ihrem Buch "Aromakosmetik" (Seite 76): "Die Jojobapflanze ist ein immergrüner Wüstenstrauch, der über 200 Jahre alt werden kann. Er widersteht Hitze und Dürre, Insekten und Pilzkrankheiten. Er liebt es, im Schutz von Kakteen zu wachsen. Selbst salzhaltige Böden machen dieser Pflanze nichts aus. Mittels weit verzweigter Pfahlwurzeln versorgt sich der Jojobastrauch mit Wasser; bei jungen Pflanzen sind diese Wurzeln bis zu 4 m, bei älteren bis zu 10 m tief. Außerdem verhindert eine Wachsschicht, mit der der Strauch seine Blätter überzieht, das Entweichen von Flüssigkeit."

So benötigt er nur 20 ml Niederschlag an Wasser pro Jahr. Das Öl wird aus den Früchten des Strauches gepresst. Geerntet wird erst ab einem Strauchalter von vier Jahren.

Inhaltsstoffe

Mineralstoffe, Vitamin E und F.

Körperliche Wirkung

Jojobaöl ist im eigentlich Sinne kein Öl, sondern ein Wachs. Mit dem chemischen Aufbau von Ölen ist es daher überhaupt nicht vergleichbar. Das flüssige Wachs hält Temperaturen bis 300° C aus; in der Kälte erstarrt es und schmilzt wieder bei Raumtemperatur, ohne dass die Qualität darunter leidet. Die Haltbarkeit von Jojobaöl liegt bei 20 Jahren und es wird nicht ranzig. Jojobaöl wurde in der Kosmetikindustrie zum Ersatz des Walrats (Schädelfett des Pottwals), dessen Einsatz in kosmetischen Produkten Mitte der 70er Jahre verboten wurde.

Jojobaöl lässt sich gut auf die Haut auftragen, zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettglanz auf der Haut. Es hat eine sehr gute Tiefenwirkung, ist antiallergen, stabilisiert den PH-Wert der Haut und reguliert den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt. So hilft es ganz besonders der trockenen, empfindlichen und gereizten Haut. Aber bei diesem Hauttyp sollte man das Jojobaöl mit einem Mandelöl mischen, denn pures Jojobaöl kann die Feuchtigkeit in der Haut versiegeln und so trocknet bei regelmäßiger Anwendung die Haut dennoch aus und hinterlässt ein Spannungsgefühl.

Aber auch die Mischhaut, unreine und die fette Haut profitieren vom Jojobaöl. Eliane Zimmermann schreibt in ihrem Buch "Aromatherapie für Heil- und Pflegeberufe" (Seite 186): "Es suggeriert der fettigen Haut, es sei schon genügend Talg produziert worden, so dass Jojobaöl die überschießende Produktion der Talgdrüsen reduzieren kann. Auf der anderen Seite schützt der wachsige Film vor zuviel Verdunstung von Feuchtigkeit."

Jojobaöl ist ein natürliches After-Sun-Öl, das die sonnenverwöhnte Haut regeneriert, erste Anzeichen eines Sonnenbrandes lindert und die Haut beruhigt. Ebenso verfügt es über einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 4.

Eine weitere Besonderheit ist die Bauchpflege von Schwangeren. Denn die berüchtigten Schwangerschaftsstreifen entstehen durch die extreme Dehnung des Bindegewebes währen der Schwangerschaft. Vorbeugend hilft hier das Jojobaöl das Bindewebe zu stärken und zu festigen. Aber auch in Cellulitemischungen und in Sportölen entfaltet es seine straffenden Eigenschaften.

Aber nicht nur unsere Haut, sondern auch unsere Haare profitieren von ihm. Eine Haarpackung mit Jojobaöl hilft bei schuppigem Haar.

 

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Saatgut der Jojobapflanze finden Sie in der Gärtnerei Rühlemann.