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Rezensionzum Buch  “Krebszellen mögen keine Himbeeren. Nahrungsmittel gegen Krebs” von Prof. Dr. med. Richard Béliveau

 

Das Buch ist soweit ungewöhnlich, dass es keine medizinischen Behandlungen durchforstet, sondern Lebensmittel vorstellt, die eine krebshemmende Wirkung aufgrund ihrer biochemischen Bauweise aufweisen. Die beiden Autoren gehören auch nicht der Eso-Szene an, sondern sind gestandene Mediziner durch und durch, führend in der französischen Krebsforschung und haben mit diesem Buch bahnbrechendes geleistet.

Zeigen Sie doch auf, dass eine gezielte Ernährung aus bestimmten Lebensmitteln das Krebsrisiko senken kann und das noch dazu wohlschmeckend. Es sind äußerst leckere Lebensmittel, denen eigentlich niemand wiederstehen kann, sei es grüner Tee, das Viertele Rotwein, Himbeeren oder Schokolade. Und es sind alles Lebensmittel, die seit Jahrtausenden ihren Platz in der Geschichte der Menschheit haben. Denn es sind die Lebensmittel, die in ihrem kulturellen Ursprungsgebiet große Verehrung gefunden haben. Schokolade war für die Azteken ein rituelles Getränk, dabei war das nicht die Milchschokolade mit viel Zucker, wie wir sie heute kennen, sondern die richtige dunkle Schokolade. Und diese enthält ganz viele krebshemmende Stoffe (also zur 70 %igen Sorte greifen). Unsere Vorfahren standen auf die wilden Erdbeeren und Himbeeren, waren diese doch ebenso ein Symbol der Sinnlichkeit und es gibt im Sommer nichts schöneres als diese Früchte zu genießen. Der grüne Tee ist ein Nationalgetränk im asiatischen Raum und lange verwendet, bevor diese Sorte unsere Breitengrade errreichten.

Über Rotwein braucht man nicht viel zu schreiben, da weiß man seine sehr guten Wirkungen und es gab in den antiken Zeiten auch den Bacchus-Kult, aber Kohl? Woher kommt nur der Unwille zum Kohl? Liegt es daran, dass Kohl in unseren Breitengraden ein überaus günstiges Essen ist, leider dann doch meistens vermatscht auf den Tisch kommt? Selbst im antiken Rom waren Kohlgerichte legendär und seine Heilwirkungen bereits bekannt.

Es ist ein Buch, das Mut macht, einfach mal den Weg anders herum einzuschlagen und Präventation mit dem Genuss zu verbinden. Und das ist das wirklich bahnbrechende daran, keine Vitamin-Tabletten und andere Nahrungsergängzungsmittel um sich gesund zu erhalten, sondern einfach normale Lebensmittel in die Ernährung aufnehmen.

Welche Wirkungen die einzelnen vorgeschlagenen Lebensmittel haben, Formelbilder wie sie gegen Krebszellen wirken, das können Sie in dem Buch leicht verständlich nachlesen. Ebenso die zitierten Studien, die diese Ergebnisse untermauern. Was für mich persönlich, das absolute Highlight dieses Buch war, ist das Kapitel über den Kurkuma. Denn seitdem fehlt dieses indische Gewürz nicht mehr in meiner Küche, nicht nur wegen der beschriebenen Wirkung, sondern weil es sich vortrefflich damit würzen lässt. Und das ist die beste Gesundheitserhaltung, wenn man damit den Genuss und Freude für Essen und Trinken beibehalten kann und gleichzeitig seinem Körper etwas Gutes tut.

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