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Rezension zum Buch  “Die Pflanze im Zauberglauben” von G. W. Gessmann

Dieses Buch ist ein kleines Kleinod, da es ein Reprint aus dem Jahr 1922 ist. So hat sich der Autor alten Quellen aus dem 17./18. Jahrhundert zugrunde gelegt und Berichte von okkulten Zirkeln veröffentlicht und nicht was moderne Autoren so alles einer Pflanze zuschreiben und damit machen wollen.

So beschreibt Gessmann die magische Seite der Pflanzen und wie sie als Berufs- und Wetterkräuter, Wunderschlüssel um Verborgenes aufzufinden oder als Glückspflanzen wirken. Dazu gibt es ein kleines Lexikon mit den einzelnen Pflanzen und wie sie magisch wirken.

Besonders gut gefallen hat mir das Kapitel über die astrologische Zuordnung. Denn in der Magie entfaltet eine Pflanze erst ihre wirkungsvolle Macht, wenn sie zur richtigen astrologischen Stunde gesammelt wurde. Dazu gibt es eine Übersicht über die planetarischen Signaturen der Pflanze und Sammelzeiten von Pflanzen durch den Jahreskreis.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es sehr viele okkulte Zirkel, die sich mit der praktischen Magie beschäftigten. Und so widmet sich ein Kapitel mit okkultischen magischen Praktiken mit Pflanzen, die in Seancen, hervorgerufen wurden. Aber auch ein Kapitel über Pflanzenalchemie und der symbolischen Bedeutung der Pflanzen findet sich in diesem Buch.

Wer sich mit der Pflanzenmagie beschäftigen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum. Viele moderne Autoren greifen auch gern auf dieses Werk als Quelle zurück, da es einfach kompaktes magisches Wissen der Zauberbotanik gibt.

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