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Salbei - Ätherisches Öl und Anwendung

Botanischer Name
Salvia officinalis
Familie  
Labiatae - Lippenblütler
Duftprofil  
typisch würzig, kräuterartig, warm, frisch
Note   
Kopfnote
Element  
Wasser / Feuer

Inhaltsstoffe

60 % Monoterpenketone (davon 40 % Thujon), 14 % Oxide, 12 % Monoterpene, Sesquiterpene, Monoterpenole, Sesquiterpenole und Ester.

Gewinnung

Wasserdampf-Destillation des Krautes. Aus ca. 50 kg des Krautes gewinnt man 1 kg Salbeiöl. Als Nebenprodukt gewinnt man das Salbeihydrolat.

Duftthema

”Wie kann ein Mensch sterben, in dessen Garten der Salbei wächst?”, heißt es in einem Lehrgedicht der Salernitaner Ärzteschule des 11. Jahrhunderts. Sein Name leitet sich vom lateinischen salus = Heil, Rettung ab und die Römer bezeichneten ihn auch als ”herba sacra” – heiliges Kraut. Zu allen Zeiten schätzten die Menschen den Salbei als besonders heilbringendes und lebensverlängerndes Kraut, aber dabei darf man die Heilwirkungen des Krautes nicht auf das ätherischen Öles übertragen. Denn beim ätherischen Öl ist Vorsicht geboten! Milder und sanfter wirken hier der Lavendelsalbei oder Muskatellersalbei, die eine komplett andere biochemische Zusammensetzung haben.

Vorsicht

Das ätherische Salbeiöl darf nie innerlich angewendet werden! Nicht für Kinder unter 6 Jahren, Menschen mit Neigung zur Epilepsie und schwangere Frauen. Nur niedrig dosieren, da es in hoher Dosierung zu Krämpfen kommen kann.

Wirkweisen des ätherischen Salbeiöles

Körperliche Wirkung

Der Hauptinhaltsstoff des Salbeiöles sind die Monoterpenketone. Stark monoterpenketonhaltige Öle dürfen nie innerlich eingenommen werden und gehören in der Aromamedizin in die Hände von erfahrenen Therapeuten. In aromamedizinischen Mischungen sollte auch immer eine Analyse des Salbeiöles vorliegen. Das Monoterpenketon Thujon hat je nach Charge einen Gehalt zwischen 40 - 80 %. Salbeiöl wird nur gering dosiert, 1 Tropfen in einer Mischung mit 50 ml Basisöl ist ausreichend. In dieser geringen Dosierung wirkt er klärend, belebend und regt den Gehirnstoffwechsel schnell an.

In hoher Dosierung ist Salbeiöl neurotoxisch, krampfauslösend, abortiv, die Leber schädigend und wird vom Körper nur schwer abgebaut. Um eine bessere Verträglichkeit zu erhalten, sollte man ihn in Mischungen mit ester- (z.B. Lavendel, Bergamotte) oder monoterpenolhaltigen (z. B. Rose, Linaoloeholz) Ölen geben. Britische Aromatherapeuten, die Mitglied in der IFA sind, müssen sich verpflichten, das ätherische Salbeiöl nicht zu benutzen und in unserem Nachbarland Frankreich ist das ätherische Salbeiöl nicht im Handel erhältlich, sondern wird nur vom Arzt verschrieben.

In Erkältungs- und Grippezeiten hilft er dank seiner antiviralen Eigenschaften.

Bei Hitzewallungen und übermäßigem Schwitzen in den Wechseljahren reguliert er die Schweißdrüsenfunktionen.

In vielen Büchern liest man über seine Verwendung in Mundwässern. Man kann zwar 1 Tropfen Salbeiöl einem Mundwasser beigeben, aber wer nicht gerade zu den robusten Menschen gehört, sollte hier besser auf das Salbeihydrolat als Mundwassergrundlage ausweichen. Dieses besteht aus wesentlich sanfteren Inhaltsstoffen.

Seelische Wirkung

Salbei stärkt das Gedächtnis und stabilisiert das Nervensystem. Daher hilft er gerade bei mündlichen Prüfungen oder, wenn man vor vielen Menschen einen Vortrag halten oder ein Projekt vorstellen muss. Man gibt hier 1 Tropfen auf ein Taschentuch und inhaliert, bevor man in eine mündliche Prüfung oder ähnliche Situation geht. Er kann unser Gedächtnis "Funken" sprühen lassen, indem er die Fähigkeit anregt, sich besser und kreativer mündlich auszudrücken, Kommunikationsschwierigkeiten zu beheben und lässt uns "freier" reden. Aber er aktiviert auch unser Gedächtnis, so dass wir uns leichter an das Erlente und Erarbeitete erinnern.

Bei allen Arbeiten, die wir nur sehr ungern erledigen und Aufgaben, vor denen es uns schon tagelang vorher graust, gibt Salbei Motivation und Kraft zügig an die Situation heran zu gehen. Er fördert das positive Denken und lässt kreativ neue Wege finden, so dass wir unsere "Scheuklappen" ablegen können.

Gerade schüchternen Menschen gibt Salbei die nötige Initiative, um sich einzubringen und selbstbewusst aufzutreten. Ebenso gibt er Menschen, die zu allem "Ja" sagen, obwohl sie doch "Nein" meinen, die Kraft, Situationen zu erkennen, in denen sie ausgenutzt werden. So hilft er kritischer zu werden und sich durchzusetzen.

Spirituelle Wirkung

1 Tropfen Salbeiöl in der Duftlampe genügt um in eine tiefe Meditation zu kommen. Besser ist es allerdings hier getrocknete Salbeiblätter zu verräuchern, die eine wunderbare reinigende Atmosphäre schaffen und seit jeher für Sammlung, Meditation und Gebet verwendet werden.

Aromaölmischungen zum Wohlfühlen

Duftlampe

Verbindet sich gut mit Zitrus-, Kräuter-, Holz- und Harzölen

Klarheit

2 Tropfen Zitrone (Citrus limonum)
1 Tropfen Salbei (Salvia officinalis)
1 Tropfen Koriandersamen (Coriandrum sativum)
1 Tropfen Linaloeholz (Bursera delpechiana)

 

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