Thymianhydrolat Chemotyp Linalool

 

Botanischer Name    Thymus vulgaris Chemotyp Linalool

Nebenprodukt aus der Wasserdampf-Destillation des ätherischen Thymianöles

 

Wie beim ätherischen Öl unterscheiden sich die Hydrolate ebenso in Chemotypen. Das Hydrolat des Thymian Linalools ist ein sehr sanftes, aber dennoch wirkungsvolles Hydrolat. Der Schwerpunkt des Hydrolates des Thymian Linalools liegt in der Hautpflege, das des Thymian Chemotyps Thymol/Carvacrol in seiner ganz speziellen Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Besonders das Thymianhydrolat Chemotyp Thymol/Carvacrol wird nur in sehr geringen Mengen (5 – 15 Tropfen) wegen seines hohen Ketongehaltes angewendet.

Thymianhydrolat ist ein sehr vitalisierendes Gesichtswasser, dass besonders der fetten, unreinen und pubertierenden Haut hilft. Durch seine entzündungshemmenden, antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften wirkt es der Talgproduktion entgegen und verfeinert das Hautbild. Es ist ebenso wirksam bei großporiger und schlecht durchbluteter Haut. In selbstgerührter Kosmetik kann das Thymianhydrolat zu einem Anteil oder je nach Rezeptur ganz die Wasserphase ersetzen.

Es ist ein sehr gutes Rasierwasser, besonders für die fettige Männerhaut, da es desinfizierende, blut- und schmerzstillende Eigenschaften besitzt. Dieser Effekt lässt sich zur Ersten-Hilfe bei kleineren Verletzungen einsetzen, in dem man das Thymianhydrolat verwendet, um kleinere Wunden damit auszuwaschen oder mit Kompressen zu behandeln. Damit lassen sich auch Infektionen verhindern.

Thymianhydrolat ist ein natürliches Mundwasser, dass das Zahnfleisch stärkt, den Mundraum gesund erhält und gegen starken Mundgeruch wirkt. Es lässt sich auch bei beginnenden Halsschmerzen als Gurgelwasser einsetzen. Dazu gibt man 1 Teelöffel Thymianhydrolat in ein Glas Wasser.

Besonders in Erkältungs- und Grippezeiten lässt sich das Thymianhydrolat vielseitig einsetzen. Man kann es für Brust- und Halswickel verwenden, genauso wie für ein Erkältungsbad und vor allem beim Inhalieren leistet es gute Hilfe dank seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung. Ebenso lässt es sich in der Duftlampe zur Raumreinigung in Krankenzimmern anwenden.

Als Haarwasser verwendet mildert das Thymianhydrolat Kopfhautprobleme und auch ein Versuch bei fettigem und trockenem Haar lohnt hier. Dafür wird das Haarwasser nach dem Haarewaschen sanft in das nasse Haar einmassiert. Auch bei einer Kopfmassage kann das würzige Thymianhydrolat problemlos verwendet werden.

In orientalischen Ländern ist das Thymianhydrolat fester Bestandteil in der Küche und der Naturheilkunde. Der Schwerpunkt liegt hier ebenso auf der innerlichen Einnahme des Hydrolates bei Magen-Darm-Problemen. Allerdings wirkt hier das Thymianhydrolat des Chemotyps Thymol/Carvacrols stärker (aber Achtung: geringe Dosierung). In der Aromaküche erhalten Quarks und Joghurts mit frischen Kräutern durch das Thymianhydrolat einen ganz besonderen Kräutertouch, der sich zusätzlich sehr positiv auf die Verdauung auswirkt. Ebenso lässt sich das Thymianhydrolat in der mediterranen und arabischen Küche für Suppen und Gemüsegerichte anwenden.

Zur Unterstützung der Frühjahrskur, ebenso in Fastenzeiten lässt sich das Thymianhydrolat zur innerlichen Reinigung und Entschlackung besonders gut einsetzen. Dafür gibt man ca. 1 Teelöffel Thymianhydrolat des Chemotyps Linalool (beim Chemotyp Thymol/Carvacrol 5 – 10 Tropfen je nach Kondition) in einen Joghurt und isst einen solchen ein- bis zweimal am Tag. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen eingenommen, bemerkt man, dass man sich körperlich und geistig stärker fühlt und vor allem das Hautbild frischer und gesünder wirkt. Diese Wirkung kann man noch mit ätherischen Ölen steigern, die man als Körperöl während einer Frühjahrs- oder Fastenkur aufträgt. Welche Düfte das sind und wie man sie anwendet, erfahren Sie im Duftthema ”Ein Massageöl zum Entgiften und Straffen”.

 

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Weiterführende Publikationen

Thymian Linalool - Ätherisches Öl und Anwendung

Thymian - Räucherpflanze und Anwendung

Die alchemistische Medizin
in der Zeitschrift Miroque - Lebendige Geschichte Nr. 5 - II/2011, Verlag VK Histomedia GmbH

Aromaküche - Ätherische Öle, die geheimnisvollen Küchenhelfer

 

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