Ingwerlilie - Räucherpflanze und Anwendung

 

Botanischer Name 
Hedychium spicatum
Familie
Zingiberaceae - Ingwergewächse

Über den Wohlgeruch

Die Ingwerlilie wächst im Himalayagebiet und man findet sie bis in 3.000 m Höhe. In Nepal kennt man 38 verschiedene Arten. In den Sommermonaten Juli und August trägt sie weiße Blüten.

Von der Heilwirkung der Ingwerlilie

In der tibetanischen Heilkunde wird die Ingwerlilie Kapur Kachali genannt. Die tibetanischen Schamanen benutzen das Kapur Kachali zur Räucherung bei Husten. Sie gehört zu den Heilpflanzen des Ayurveda und ist in vielen Produkten enthalten.

Ingwerlilie zum Räuchern

Der Rauch der Ingwerlilie ist leicht, süßlich und veilchenartig. Zum Räuchern wird ihr aromatischer Wurzelstock verwendet, den man mit einem Messer zerkleinert. In Nepal ist sie unter den Namen „panka phul“ und „hutamo“ bekannt und ist auch Bestandteil in vielen Räucherstäbchen.

Sie wirkt sehr entspannend, beruhigt unsere Nerven, harmonisiert Körper und Geist, lässt die Sinnlichkeit genießen und ist für abendliche Räucherungen sehr gut geeignet. Mit ihrem Rauch können wir uns eingehüllt, beschützt und geborgen fühlen.

Ingwerlilie gehört zu den Traumpflanzen. Träume sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Unsere Erfahrungen, die glücklichen Momente, die wir erlebt haben, aber auch unsere tiefsten Ängste spiegeln sich in unseren Träumen. Jeder von uns träumt nachts, aber die Erinnerung daran geht morgens meist wieder verloren. Kapur Kachali fördert wohltuenden Schlaf und intensiviert die Traumtätigkeit.

Eine Räuchermischung mit Ingwerlilie fördert die Ruhe, Wachheit und Klarheit des Geistes. Denn in vielen Situationen ist unser gesamtes Denken vom „Wenn“ und „Aber“ bestimmt, so dass wir keinen klaren Gedanken fassen können. Besonders zur Unterstützung von Meditationen zentriert sie, macht den Geist und die Sinne frei von störenden Gedanken und fördert so das Innehalten in der Meditation.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und um sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung mit Kapur Kachali schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Sie ist eine schöne Zutat für eine Anrufungszeremonie, die uns helfen kann, Geist und Herz miteinander zu verbinden. Denn nicht immer ist das, was wir in unserer geistigen Klarheit für richtig erachten das, was unser Herz zum singen bringt. Dann kommen wir in einen Zwiespalt, welcher Weg der richtige ist. Manchmal scheint auch gar kein Weg in Aussicht zu sein. Hier können wir uns mit unseren hilfreichen Geistern, Engeln oder Meistern, in einem Gebet oder einer Anrufung verbinden, um die Sprache unseres Herzens wieder zu verstehen und die Gefühle mit unserem Geist in Einklang zu bringen. Auch das Legen von Tarot- oder Engelkarten lässt sich in solchen Entscheidungssituationen unterstützen. Hinterher zeichnen sich dann meist ganz neue Möglichkeiten ab, mit denen wir die momentan anliegenden Probleme besser bewältigen können.

Immer wenn wir uns niedergeschlagen, kraft- und mutlos fühlen, können wir mit einer Räucherung Tatkraft, Selbstvertrauen und Zufriedenheit erfahren. Gerade eine Räuchermischung mit ihr verbindet sich zu einem lichtvollen Rauch, der uns sanft aus seelischen Tieflagen zieht. So können wir viele Situationen annehmen wie sie sind und auch den positiven Sinn wridriger Umstände erfahren und begreifen.

Aber auch in sehr stressigen und hektischen Zeiten, wenn alles drunter und drüber geht und wir dem Chaos nicht mehr Herr werden können, schenkt sie uns Entspannung und Balance. So können wir uns wieder erden, Harmonie in unserer Mitte finden und den Anforderungen des Alltags wieder gelassener entgegen sehen.

Dabei regt sie unsere Sinne und Lebensfreude an, unsere Phantasie wird beflügelt und wir können wieder träumen und unseren Gedanken nachhängen. Besonders wenn unsere Kreativität gefragt ist oder wir künstlerisch tätig sind, kann ihr Rauch uns auf ganz besondere Weise inspirieren.

Astrologische Zuordnung

Ingwerlilie gehört zu den Räucherpflanzen der Venus. Sie unterstützt unseren Sinn für Ästhetik, Schönheit und Harmonie, lässt uns unvoreingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbindet uns mit den Kräften der Venus. Die Venus steht für die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Erotik und das Eintauchen in die Sinnlichkeit. Sie ist das Symbol der Liebe, der Harmonie und das erotische weibliche Prinzip. Eine Venusräucherung kann dazu beitragen, dass wir wieder genießen, unsere Sinnlichkeit erleben und mehr Nähe zu anderen Menschen oder unserem Partner wieder näherkommen.

Die Zuordnung der Ingwerlilie im Tierkreiszeichen ist der Stier. Menschen dieses Zeichens können das Leben genießen und viele Dinge hegen und pflegen, sie schätzen ihr Geld, Gut und Werte und haben Sinn für Ästhetik. Und so kann eine Stierräucherung dazu beitragen, dass wir uns unseres Reichtums bewusst werden, die eigenen Werte erkennen und die sinnlichen Seiten wieder entdecken können.

Rituelle Anwendung

Ingwerlilie ist Bestandteil von Abir, einem indischen farbigen Duftpulver, das für religiöse Feste, besonders für das Holifest, gebraucht wird.

Räuchermischungen für die Seele

Nirvana

1 Teil Ingwerlilie - kann durch Galgantwurzel ersetzt werden
1 Teil Dammar
1 Teil Benzoe Siam
½ Teil Patchouliblätter
1 Teil Sandelholzstücke

Dammar und Benzoe Siam im Mörser zerkleinern, die Patchouliblätter zwischen den Handflächen zerreiben, Ingwerlilie oder Galgantwurzel und die Sandelholzstücke mit einem Messer zerkleinern, alles mischen und prisenweise verräuchern.

Jeder Mensch verbindet mit dem Begriff "Nirvana" etwas anderes. Meist bringen wir es mit weiteren Begriffen wie "Karma" und "Wiedergeburt" in Verbindung. Dies geht auf die buddhistische Lehre zurück, die besagt, dass wir beim Erreichen des Nirvanas, also der höchsten Erleuchtungsstufe, aus dem Kreislauf von Werden, Vergehen und Wiedergeburt heraustreten können. Leider geht das so etwas an der Sache vorbei. Denn eine solche Erleuchtung zu erfahren, dazu bedarf es wohl Tausender von Inkarnationen, um so "gut" und "erleuchtet" zu werden. Und auch das nur, wenn man daran glaubt.

Mit dem Begriff "Nirvana" verbinde ich die Freiheit unseres Geistes und die Freiheit so zu leben, wie wir uns das wünschen. Keine Zwänge, keine Regeln, die uns vorschreiben, wie wir leben müssen und vor allem unsere Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Eigentlich geht es um unsere Selbstentfaltung, das Finden unserer Aufgabe im Leben und unsere Selbstbestimmtheit.

Die ausführliche Beschreibung unserer Räuchermischung “Nirvana” lesen Sie hier!

 

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