Die Planeten

 

Immer noch übt die Astrologie eine unglaubliche Faszination auf die Menschen aus. Es ist das uralte Bedürfnis die menschlichen Handlungsweisen und Charaktereigenschaften in den entsprechenden himmlischen Aspekten zu erkennen, zu studieren und mit ihrer Symbolik Lebenshilfe zu geben. Die Astrologie ist eng verknüpft mit der Mystik und Mythologie der Antike, was sich in den Namen der Sternbilder niederschlägt. Es sind fast nur Geschichten aus der Welt der Götter und die Weisheit, die aus ihnen spricht, ist gleichsam ein kosmischer Ratspruch für uns Menschen.

Den Satz "Wie oben - so unten - wie unten - so oben" kennt eigentlich jeder. Zurück geht er auf den äygptischen Eingeweihten Hermes Trismegistos, der diesen Grundgedanken der Astrologie verfasste. Damit wird ausgedrückt, dass die Erde ein Spiegelbild der himmlischen Kräfte ist und anders herum der Himmel sein Gegenstück auf der Erde wiederfindet. So sind auch die Begriffe des "Mikrokosmos" und des "Makrokosmos" entstanden. Sie vermitteln, dass das Wirken der Gestirne und der Natur - der Makrokosmos - auf die Erde und den Menschen - den Mikrokosmos - einwirken.

Jahrtausendealte Beobachtungen der Gestirne und der Rhythmen des Lebens, das Werden und Vergehen, der Jahreszeiten und die seelischen und körperlichen Erkenntnisse über die Menschen sind in die astrologischen Lehren der Planeten und der Tierkreiszeichen eingeflossen. Symbolisch entspricht das gesamte Sonnensystem dem Menschen. Denn die Planeten verkörpern Teilpersönlichkeiten und einzelne Lebensbereiche des Menschen. Diese Teilaspekte und auch die nicht gelebten Aspekte kann man mit astrologischen Räuchermischungen fördern und ausgleichen.

Aber die Astrologie kennt nur sieben Gestirne: die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn, sowie Sonne und Mond. Die später neu entdeckten Planeten Uranus, Neptun und Pluto wurden als höhere Schwingungsebenen den Planeten Merkur, Venus und Mars hinzugefügt. Aus dieser Planetenlehre und dem Wissen über die Tierkreiszeichen entstand die "Astromedizin".

Ihre Ziel ist es, den Menschen ganzheitlich zu behandeln. Also nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch die seelischen und geistigen Ungleichgewichte zu erkennen und heilen. So wurden z.B. die einzelnen Organe des Menschen den Planetenkräften zugeordnet: das Herz der Sonne, das Gehirn dem Mond, die Milz dem Saturn, die Galle dem Mars, die Nieren der Venus, die Lunge dem Merkur und die Leber dem Jupiter. Paracelsus nannte dies das "Ens Naturale" - das Heilen im Einklang mit den Sternen.

Aber nicht nur der Mensch, auch Mineralien, Tiere und die Pflanzen wurden den Planeten und Tierkreiszeichen zugeordnet. Und schon immer waren die Pflanzen das wichtigste Verbindungsglied zwischen Himmel und Erde. Denn sie üben auf die Wahrnehmung des Menschen eine große Kraft aus, die sogar unbewusste Änderungen im menschlichen Verhalten hervorrufen kann.

Agrippa von Nettesheim schreibt in seinen "magischen Werken”, dass die Pflanzen, die einen Bezug zu den Planeten haben, deren Eigenschaften übertragen können, in dem sie die Luft und den Geist damit erfüllen. Astrologen sind der Ansicht, dass das individuell auf einen Menschen abgestimmte Parfum ein Talisman sein kann, der zu seinem Wohlergehen beiträgt und gegen alle Widrigkeiten zu Bestehen hilft.

Aber es ist wichtig zu wissen, dass sich mehrere Planeten in einer Pflanze verkörpern können. Dies trägt immer wieder zur Verwirrung bei. Bestimmte Wachstumsphasen der Pflanze entsprechen den unterschiedlichsten Pflanzensignaturen und bekommen dann auch verschiedene Planetenzuordnungen. So trägt das Johanniskraut aufgrund der gelben Blüten und seiner Heilwirkung die Sonnensignatur, aber da die Samen sich durch den Wind verbreiten, entsprechen sie der Saturnzuordnung.

Die Planeten sind mit den Tierkreiszeichen eng verbunden. Denn die Planeten folgen scheinbar der Sonne von Westen nach Osten, indem sie das Feld der Fixsterne durchlaufen und mit Hilfe der bekannten Sternbilder kann man ihre genaue Position feststellen. Dies erkannten die alten Babylonier und gliederten die Bahn der Planeten in zwölf gleichmäßige Teile. Dies war der Anfang der Tierkreiszeichen. Aber noch mehr, denn sie stellten auch fest, dass die Kraft, Intensität und Ausstrahlung der Planeten sich ständig wandelte, je nachdem in welchem Tierkreiszeichen sich ein Planet gerade befand.

Die genauen Beschreibungen der einzelnen Planeten finden Sie hier:

 

Die Sonne

Der Mond

Der Merkur

Die Venus

Der Mars

Der Jupiter

Der Saturn

 

Die neuen Planeten wurden erst später entdeckt, also lange nach Bestehen des alten Systems und wurden der astrologischen Bedeutung nach und nach zugefügt. Uranus wurde 1781 entdeckt und verkörpert die Spontanität. Er gilt als höhere Schwingung des Merkur. Neptun entdeckte man 1846, er symbolisiert den mystischen Teil in uns und gilt als höhere Schwingung der Venus. Pluto wurde erst 1930 entdeckt und er verkörpert die polaren Gegensätze, wie Licht und Finsternis, Macht und Ohnmacht oder Geburt und Tod. Er gilt als höhere Schwingung des Mars. Seinen mythischen Ansatz, dass er mit der Unterwelt, dem Hades gleich zu setzen ist, hat man vom Saturn abgetrennt und zu Pluto hin übernommen.

Mit den neuen Planeten verlassen wir das alte System und gehen einen neuen Weg. Der Astrologe und Magier Aleister Crowley hat dazu folgendes verfasst: "In alter Zeit, mit sieben Planeten am Himmel, verkehrte der Mensch mit den Göttern und Naturwesen wie mit seinesgleichen. Dann kam der Fall in das Weltsystem des haßerfüllten Eingottes. Das finstere Mittelalter endet erst jetzt, im Zeitalter der neuen Planeten, die der Mensch als Manifestation einer neuen Zeit entdeckt hat. Über die neuen Planeten ist wieder eine Beziehung zum Übernatürlichen möglich. Wir sind dabei in das Zeitalter des Lichts und der Gnade einzutreten, allerdings muss jeder selbst entscheiden, welchen Weg er gehen will."

 

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